Kognitive Verhaltenstherapie

In der kognitiven Verhaltenstherapie geht man davon aus, dass unsere Kognitionen (Gedanken, Bewertungen, Vorstellungen) bestimmen wie wir uns fühlen, verhalten und körperlich reagieren. Dieser Einfluss kann sowohl positiv und neutral als auch negativ sein. In der kognitiven Verhaltenstherapie sollen unangemessene Wahrnehmungen, Bewertungen und Gedanken, die zu solch negativen Reaktionen wie Angst, Ärger oder Depressionen führen, umgestaltet werden. Zusätzlich finden Entspannungsverfahren, achtsamkeitsbasierte Verfahren, imaginative Techniken, Methoden aus der Schematherapie und der Systemtischen Therapie Anwendung.


EMDR

EMDR steht für Eye-Movement Desensitization and Reprocessing (= Desensibilisierung und Neuverarbeitung mit Augenbewegungen) und ist wirksam in der Behandlung von Symptomen, die in der Folge psychischer Traumatisierung, wie der Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Somatisierungsstörung, Panikstörung, Substanzabhängigkeit sowie Schmerzsyndrome auftreten. Durch EMDR werden diese Symptome bearbeitet und können dementsprechend integriert und verändert werden. Wird dieser Prozess erfolgreich zum Abschluss gebracht, reduziert sich die körperliche Anspannung, negative Überzeugungen werden modifiziert und belastende Emotionen klingen deutlich ab.